{"id":14,"date":"2017-01-06T21:07:07","date_gmt":"2017-01-06T21:07:07","guid":{"rendered":"http:\/\/waldorfkindergarten-uetersen.de\/?page_id=14"},"modified":"2021-05-03T21:36:52","modified_gmt":"2021-05-03T20:36:52","slug":"paedagogisches-konzept","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/waldorfkindergarten-uetersen.de\/?page_id=14","title":{"rendered":"P\u00e4dagogisches Konzept"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-153 size-full\" src=\"https:\/\/waldorfkindergarten-uetersen.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/IMG_0267-1-scaled-e1620074200626.jpg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1555\" srcset=\"https:\/\/waldorfkindergarten-uetersen.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/IMG_0267-1-scaled-e1620074200626.jpg 2560w, https:\/\/waldorfkindergarten-uetersen.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/IMG_0267-1-scaled-e1620074200626-300x182.jpg 300w, https:\/\/waldorfkindergarten-uetersen.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/IMG_0267-1-scaled-e1620074200626-1024x622.jpg 1024w, https:\/\/waldorfkindergarten-uetersen.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/IMG_0267-1-scaled-e1620074200626-768x467.jpg 768w, https:\/\/waldorfkindergarten-uetersen.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/IMG_0267-1-scaled-e1620074200626-1536x933.jpg 1536w, https:\/\/waldorfkindergarten-uetersen.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/IMG_0267-1-scaled-e1620074200626-2048x1244.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><\/p>\n<p>Unser Waldorfkindergarten arbeitet auf der Grundlage der von Rudolf Steiner begr\u00fcndeten Menschenkunde und P\u00e4dagogik.<\/p>\n<p>Wenn ein Kind geboren wird, bringt es immer eine eigene unverwechselbare Individualit\u00e4t und ein Lebensziel mit. Diese Kr\u00e4fte und Qualit\u00e4ten liegen noch im Verborgenen, sie entwickeln sich langsam. Bei dieser ganz eigenen Entwicklung m\u00f6chte unser Waldorfkindergarten (neben dem Elternhaus) Ihr Kind unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p>So erfolgt die Aufnahme eines Kindes in unserer Kindergartengemeinschaft in Ehrfurcht und immer mit der Fragestellung: \u201eWer will da kommen?\u201c Denn da m\u00f6chte sich ein ganz unverwechselbares Individuum in die Welt hinein entwickeln. Die Erzieherinnen wissen ebenso um die Bedingungen, die ein Kind in den Lebensjahren vor dem Schuleintritt vorfinden sollte, um sich entwickeln zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><b>Lernen durch: <\/b><\/p>\n<p><b>&#8211; Rhythmus<\/b><br \/>\n<b>&#8211; Wiederholung<\/b><br \/>\n<b>&#8211; Ein<\/b><b> <\/b><b>gutes Vorbild<\/b><br \/>\n<b>&#8211; Nachahmung<\/b><\/p>\n<p>In unserem Kindergarten erleben die Kinder einen rhythmischen und immer wiederkehrenden Tages \u2013 Wochen \u2013 und Jahreslauf kennen, welcher ihnen gro\u00dfe Sicherheit und Vertrauen schenkt.<\/p>\n<p>Dieser Ablauf zeigt sich jeden Tag, sei es in der gemeinsamen Fr\u00fchst\u00fcckszubereitung &#8211; so essen wir jeden Montag Milchreis mit Apfelmus, backen am Dienstag unsere Br\u00f6tchen, kochen am Mittwoch den Hirsebrei usw&#8230; &#8211; oder in den k\u00fcnstlerischen T\u00e4tigkeiten &#8211; so wird jeden Dienstag ein \u201eDienstagsbild\u201c mit Wachsmalfarbe gemalt, am Donnerstag mit Bienenwachsknete geknetet oder freitags mit Wasserfarben gemalt. Die T\u00e4tigkeiten werden immer wieder ausge\u00fcbt und geben dem Kind die Sicherheit, dass das, was heute getan wird, n\u00e4chste Woche wieder genauso getan werden kann \u2013 dies ist verl\u00e4sslich und schafft Halt.<\/p>\n<p>Die Erzieherinnen haben die t\u00e4gliche Aufgabe, dem Kind ein gutes Vorbild zu sein und gehen sinnvollen und zur Nachahmung bestimmten T\u00e4tigkeiten nach. Verschiedene Handarbeiten, die t\u00e4gliche Zubereitung der Mahlzeiten, das Br\u00f6tchenbacken, die Pflege der R\u00e4ume und des Gartens, auch das Auspflanzen und Pflegen eines Gem\u00fcsebeetes: Das alles regt das Kind zu freudigem, nachahmenden Tun an und flie\u00dft in sein kreatives Spiel mit ein.<\/p>\n<p>In dieser Atmosph\u00e4re voll freudigem und sinnvollem T\u00e4tig-sein f\u00fchlt sich das Kind geborgen und bekommt im Zusammenhang mit dem oben benannten Rhythmus, der Wiederholung und in der Beziehung zu der Erzieherin sowie auch den anderen Kindern das, was es f\u00fcr eine gesunde, freie und nat\u00fcrliche Entwicklung ben\u00f6tigt.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend der Erwachsene diesen sinnvollen T\u00e4tigkeiten nachgeht, gibt er dem Kind zudem eine Atmosph\u00e4re der Sicherheit und Ruhe sowie die Anregung, selbst aktiv zu werden.<\/p>\n<p><b>Das freie Spiel und k\u00fcnstlerisches Gestalten\u00a0<\/b><\/p>\n<p>Die wichtigste Aufgabe f\u00fcr die Kinder ist das freie Spiel. Hier wird die Phantasie geweckt, werden Eigenimpulse frei, ein soziales Miteinander ge\u00fcbt, Konflikte werden ausgetragen und das Kind wird in allen seinen F\u00e4higkeiten und Fertigkeiten gefordert und gef\u00f6rdert \u2013 und zwar aus sich selbst heraus. Rudolf Steiner hat einmal gesagt \u201edas Kind erzieht sich selbst\u201c; wer also einmal ein Kind in seinem freien Spiel beobachten darf, dem wird sofort klar, was Steiner damit gemeint hat. Unterst\u00fctzend f\u00fcr das freie Spiel der Kinder wirkt sich auch das Spielmaterial und die R\u00e4umlichkeiten in unserem Kindergarten aus. Es besteht vor allem aus Naturmaterialien und ist m\u00f6glichst nicht vorgefertigt, um die Phantasie und Kreativit\u00e4t der Kinder anzuregen.<\/p>\n<p>Wir haben t\u00e4glich wiederkehrende, k\u00fcnstlerische T\u00e4tigkeiten, wie vorgenannt das Malen mit Wachsmalern und Aquarellfarbe, das Kneten mit Bienenwachsknete und die Eurhythmie, die uns im Alltag begleiten. Hinzu kommen noch zahlreiche Bastel-, Werk- und Handarbeiten, welche immer passend und begleitend zu der jeweiligen Jahreszeit erarbeitet werden. So werden z.B. zu Ostern kleine Hasen gefilzt, im Herbst Laternen gebastelt oder im Winter Kerzen gezogen.<\/p>\n<p>Hinzukommend begleiten uns viele Feste oder Aktivit\u00e4ten im Jahresverlauf und werden mit viel Aufmerksamkeit begangen.<\/p>\n<p><b>Vorschularbeit<\/b><\/p>\n<p>Unsere Vorschulkinder, genannt \u201eK\u00f6nigskinder\u201c, sind in ihrem letzten Kindergartenjahr besonders gefordert. Sie arbeiten an mehreren Projekten, die sie \u00fcber einen langen Zeitraum mit viel Geduld, M\u00fche und Flei\u00df bis zum Ende ihrer Kindergartenzeit fertigstellen und dann voller Stolz mit nach Hause nehmen d\u00fcrfen. So bauen sie an der Werkbank ein Haus; sie filzen das Dach, n\u00e4hen sich Zwerge hinein und weben an ihrem Webrahmen einen dazugeh\u00f6rigen Teppich.<\/p>\n<p>Zudem bekommen sie weitere zahlreiche Aufgaben und erledigen kleine Dienste, sie lernen das Musizieren mit der Kinderharfe und \u00fcben das Stelzenlaufen und Seilspringen. All diese verschiedenen T\u00e4tigkeiten dienen der guten und gesunden Entwicklung im fein- und grobmotorischen Bereich, die Gleichgewichts- und Selbstwahrnehmung wird dadurch unterst\u00fctzt, die Geduld wird gef\u00f6rdert und nicht zuletzt schult die dazu notwendige Aufmerksamkeit und Konzentration das logische und mathematische Ged\u00e4chtnis des Kindes.<\/p>\n<p>Besonders wichtig ist uns vor allem die soziale und emotionale Reife der Vorschulkinder, so dass sie nach den Sommerferien dem Schulalltag auch gewachsen sind und mit Freude und Kraft ihren schulischen Weg gehen k\u00f6nnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unser Waldorfkindergarten arbeitet auf der Grundlage der von Rudolf Steiner begr\u00fcndeten Menschenkunde und P\u00e4dagogik. Wenn ein Kind geboren wird, bringt es immer eine eigene unverwechselbare Individualit\u00e4t und ein Lebensziel mit. Diese Kr\u00e4fte und Qualit\u00e4ten liegen noch im Verborgenen, sie entwickeln sich langsam. 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